VSV/CMV  Vertrauensschaden-/
Computermissbrauchversicherung

Schutzobjekt der Vertrauensschadenversicherung ist das Firmenvermögen. Es wird durch diese Versicherung geschützt gegen unerlaubte, vorsätzliche unerlaubte Handlungen von Vertrauenspersonen, die zu einem Vermögensschaden führen. Derartige Handlungen sind insbesondere Diebstahl, Unterschlagung und Betrug.

Vertrauenspersonen sind in der Regel alle Mitarbeiter des Unternehmens, mit Einschränkung auch angestellte Geschäftsführer. Der Versicherungsschutz wird jedoch ohne Namensnennung der Mitarbeiter gewährt. Fremdpersonal ist in beschränktem Umfang in die Deckung einbezogen. So genannte Hackerschäden sind nur versichert, wenn sich der außenstehende Dritte am Vermögen des Versicherungsnehmers bereichert hat.

Während eines Vertragsjahres hinzu kommende Mitarbeiter sind automatisch prämien-
neutral mitversichert, es sei denn, in der Person eines neuen Mitarbeiters liegen Aus-
schlusstatbestände vor.

In einem Schadenfall ist die Täteridentifizierung grundsätzlich erforderlich; sie entfällt, wenn die entsprechende Klausel vereinbart bzw. in den AVB enthalten ist.
Da in einem Schadenfall häufiger Schadenermittlungs- und Rechtsverfolgungskosten
anfallen, sind diese bei Vereinbarung der entsprechenden AVB / Klauseln bis zu 20 % der Versicherungssumme mitversichert. Die Deckung gilt in der Regel weltweit.

Die wichtigsten Ausschlüsse:

 Schäden, die von Vertrauenspersonen, von denen Vermögensdelikte bekannt sind, verursacht wurden
 Vermögensschäden, die nur durch Soll-/Istvergleich ermittelt werden (Inventurdifferenz)
 mittelbare Schäden
  Aufwendungen für Personenschäden
 Schäden, deren anderweitige Versicherung üblich und möglich ist

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